MaskeIn einem fulminanten Vortrag reißt Martin Mosebach dem FAZ-Journalisten Daniel Deckers die Maske des Saubermanns vom Gesicht. Mit brillanter Rhetorik und scharfem Verstand zeigt Mosebach die manipulativen Tricks und ethisch bedenklichen Vorgehensweisen Deckers im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Limburger Bischof auf.

Der Vortrag ist sprachlich eine Wohltat, über weite Strecken unterhaltsam bis amüsant und vor allem ein Lehrstück über den Missbrauch des Journalistenberufs. Trotz seines Umfangs äußerst lesenswert. Ein Muß, wenn man verstehen will, wie medialer Machtmißbrauch funktioniert.

Veröffentlicht ist der Vortrag bei kath.net.


 

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Zitat des Moments

»Zölibat ist Askese, und Askese ist etwas, das für unsere Gesellschaft unerträglich ist, das absolut Nicht-Säkularisierbare. Es gibt zwar alle möglichen Formen von Konsum und Befriedigung, aber Askese, also der freiwillige Verzicht auf Möglichkeiten, ist für die offizielle Selbstbeschreibung einer säkularen bürgerlichen Gesellschaft ein Skandal. Die Leute wittern, daß hinter der Askese Macht steckt, und das reizt sie bis aufs Blut.«

Der Berliner Soziologe und Medientheoretiker Norbert Bolz im Interview mit M. Stallknecht, »Die Tagespost« vom 22.05. 10.