Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat eine Presseinformation herausgegeben, in der sie Empfehlungen für die Berichterstattung nach dem Suizid einer bekannten Persönlichkeit gibt. Darin wird ausdrücklich vor detaillierter Berichterstattung gewarnt. Journalisten sollten sorgfältig prüfen, für welche Details wirklich ein öffentliches Interesse besteht. Besonders bei einem Suizid bekannter Persönlichkeiten bestehe die Gefahr von Folgesuiziden durch Nachahmer. Die Presseinformation gibt konkrete Hinweise, welche Art der Veröffentlichung hilfreich und welche kontraproduktiv, sogar lebensgefährdend sei. Dabei wird u.a. auf das Vokabular eingegangen und die Perspektive der angehörigen Hinterbliebenen in den Blick genommen. Ein hilfreicher Leitfaden für Journalisten.
An diesem Thema wird deutlich, welch große Verantwortung die Medien durch die Art ihrer Berichterstattung tragen. Im Einzelfall kann diese Leben retten oder zerstören.

Hier der Link zur Presseinformation der DGS:
www.suizidpraevention-deutschland.de/fileadmin/user_upload/Flyer/pdf-dateien/NASPRO-Medienempfehlungen_-_Suizide_bekannter_Perdsoenlichkeiten.pdf


 

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Zitat des Moments

»Christen können sich nicht eine nette Religion erfinden. Die christliche Botschaft ist die, die Jesus gebracht hat und nicht die, von der wir denken, Jesus hätte sie bringen sollen.«

Der Philosoph Robert Spaemann im Interview mit der Nachrichtenagentur »idea«, April 2010.