Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat eine Presseinformation herausgegeben, in der sie Empfehlungen für die Berichterstattung nach dem Suizid einer bekannten Persönlichkeit gibt. Darin wird ausdrücklich vor detaillierter Berichterstattung gewarnt. Journalisten sollten sorgfältig prüfen, für welche Details wirklich ein öffentliches Interesse besteht. Besonders bei einem Suizid bekannter Persönlichkeiten bestehe die Gefahr von Folgesuiziden durch Nachahmer. Die Presseinformation gibt konkrete Hinweise, welche Art der Veröffentlichung hilfreich und welche kontraproduktiv, sogar lebensgefährdend sei. Dabei wird u.a. auf das Vokabular eingegangen und die Perspektive der angehörigen Hinterbliebenen in den Blick genommen. Ein hilfreicher Leitfaden für Journalisten.
An diesem Thema wird deutlich, welch große Verantwortung die Medien durch die Art ihrer Berichterstattung tragen. Im Einzelfall kann diese Leben retten oder zerstören.

Hier der Link zur Presseinformation der DGS:
www.suizidpraevention-deutschland.de/fileadmin/user_upload/Flyer/pdf-dateien/NASPRO-Medienempfehlungen_-_Suizide_bekannter_Perdsoenlichkeiten.pdf


 

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Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Wer ihm begegnete, wurde froh. Wer mit ihm sprach, spürte eine tief verwurzelte und zugleich erfrischende Spiritualität. Da gab es eine einzigartige Mischung aus Energie und Gelassenheit. Habt keine Angst und reißt die Tore weit auf für Christus – das lebte er. Und er konnte andere anstecken mit seiner Klarheit. Er hat nicht nur die Kirche bewegt und gesteuert, sondern auch die Welt.«

Der Publizist Martin Lohmann über Johannes Paul II. in einem Interview mit »kathnews.de« am 18.01.2011.