Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat eine Presseinformation herausgegeben, in der sie Empfehlungen für die Berichterstattung nach dem Suizid einer bekannten Persönlichkeit gibt. Darin wird ausdrücklich vor detaillierter Berichterstattung gewarnt. Journalisten sollten sorgfältig prüfen, für welche Details wirklich ein öffentliches Interesse besteht. Besonders bei einem Suizid bekannter Persönlichkeiten bestehe die Gefahr von Folgesuiziden durch Nachahmer. Die Presseinformation gibt konkrete Hinweise, welche Art der Veröffentlichung hilfreich und welche kontraproduktiv, sogar lebensgefährdend sei. Dabei wird u.a. auf das Vokabular eingegangen und die Perspektive der angehörigen Hinterbliebenen in den Blick genommen. Ein hilfreicher Leitfaden für Journalisten.
An diesem Thema wird deutlich, welch große Verantwortung die Medien durch die Art ihrer Berichterstattung tragen. Im Einzelfall kann diese Leben retten oder zerstören.

Hier der Link zur Presseinformation der DGS:
www.suizidpraevention-deutschland.de/fileadmin/user_upload/Flyer/pdf-dateien/NASPRO-Medienempfehlungen_-_Suizide_bekannter_Perdsoenlichkeiten.pdf


 

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Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Der Charakter der Mission ist nichts, was dem Glauben äußerlich hinzugefügt wäre, sondern die Dynamik des Glaubens selbst. Wer Jesus gesehen hat, wer ihm begegnet ist, muß zu den Freunden eilen und ihnen sagen: ›Wir haben ihn gefunden, es ist Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.‹«

Benedikt XVI. im röm. Priesterseminar am 12.2.2010