Kardinal Reinhard Marx, Foto: blu-news.org / Flickr.com / CC BY SA 2.0Die Beschlüsse des ZdK zur anstehenden Bischofssynode im Herbst, die u.a. die Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie von Partnerschaften Geschiedener fordern, stoßen auf immer mehr innerkirchliche Kritik.

In einer Presseerklärung vom 15. Mai 2015 hat nun auch die Deutsche Bischofskonferenz über ein Statement ihres Vorsitzenden Kardinal Reinhard Marx das Papier gerügt. Einige Forderungen des ZdK seien "theologisch so nicht akzeptabel", heißt es darin.

 

Einen Tag später sprangen fünf deutsche Bischöfe ihrem Amtsbruder Stefan Oster in einem offenen Brief bei. Oster hatte das ZdK wegen seiner Beschlüsse scharf kritisiert. Die Bischöfe Konrad Zdarsa (Augsburg), Gregor Hanke (Eichstätt), Wolfgang Ipolt (Görlitz), Rudolf Voderholzer (Regensburg) und Friedhelm Hofmann (Würzburg) schlossen sich den Ausführungen Osters über das christliche Menschen- und Ehebild "voll und ganz an".

Der katholische Blogger Matthias von Gersdorff interpretiert diese und andere Vorgänge in der katholischen Kirche in Deutschland im Hinblick auf die kommende Bischofssynode. Sie hätten v.a. eine Delegitimation der deutschen Delegation zur Folge.


 

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Zitat des Moments

»Die Kirche [...] kann nicht auf eine einfache Sozialagentur reduziert werden, wo der Dienst am Nächsten nur aus beruflichen oder wirtschaftlichen Gründen heraus oder von allgemeinen humanitären Prinzipien her motiviert ist. Die Kirche ist die Gemeinschaft derer, die die Quelle der Liebe erkennen, die sie zu handeln drängt, nicht aus sich selbst heraus, sondern in Gott.«

Aus einem Kommentar des Erzbischofs von Chieti-Vasto, Bruno Forte, auf die Forderung, die Kirche solle ihren völkerrechtlichen Sonderstatus aufgeben; zitiert von »Radio Vatikan« am 18.08.2007