Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin, Foto: Paval Hadzinski / Flickr.com / CC BY NC ND 2.0Als "Niederlage christlicher Prinzipien", sogar als "Niederlage für die Menschheit" hat der als Franziskus-Vertrauter geltende Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin das Ergebnis der irischen Volksabstimmung zur Zulassung gleichgeschlechtlicher "Ehen" genannt.

 

Nachdem mehr als 60 Prozent der irischen Wähler in einer Volksabstimmung für die Zulassung gleichgeschlechtlicher Ehen abgestimmt haben, hat Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin scharfe Kritik geübt, berichtet der Spiegel. Das Ergebnis sei nicht nur eine Niederlage der christlichen Prinzipien, sondern eine "Niederlage für die Menschheit". Er sei sehr traurig über dieses Ergebnis. Die Kirche müsse nun unter Berücksichtigung dieser Realität ihre Verpflichtung zur Evangelisierung stärken und alles dafür tun, die Familie zu verteidigen. Die Familie bleibe die Zukunft der Menschheit und der Kirche.


 

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Zitat des Moments

»Zölibat ist Askese, und Askese ist etwas, das für unsere Gesellschaft unerträglich ist, das absolut Nicht-Säkularisierbare. Es gibt zwar alle möglichen Formen von Konsum und Befriedigung, aber Askese, also der freiwillige Verzicht auf Möglichkeiten, ist für die offizielle Selbstbeschreibung einer säkularen bürgerlichen Gesellschaft ein Skandal. Die Leute wittern, daß hinter der Askese Macht steckt, und das reizt sie bis aufs Blut.«

Der Berliner Soziologe und Medientheoretiker Norbert Bolz im Interview mit M. Stallknecht, »Die Tagespost« vom 22.05. 10.