„Nun“-Schriftzeichen, arabisches Symbol für Nazarener/Nazoräer (Christen)Es ist ein wachsendes Problem. Immer mehr Fälle von Übergriffen auf christliche Flüchtlinge in Asylbewerberunterkünften dringen an die Öffentlichkeit. Es mehren sich Stimmen, die geeignete Maßnahmen fordern, um dem Problem Herr zu werden. Genannt werden zum Beispiel die getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen, der bessere Schutz der Christen oder härteres Vorgehen gegen die Täter. Der Durchblick dokumentiert die Entwicklung chronologisch anhand ausgewählter Artikel und Meldungen.

 

 

 

 

13.10.2015

Das ARD-Magazin “Report München” berichtet über wiederholte, gezielte Angriffe von Muslimen in deutschen Asylbewerberheimen auf Christen und Jesiden. Das Magazin behandelt zwei konkrete Fälle von Übergriffen auf Christen und einen Fall eines Übergriffs auf einen Jesiden:

In Forst in Brandenburg habe eine Gruppe von Muslimen aus Tschetschenien am 20.08.2014 Christen aus Eritrea überfallen und zwei der eritreischen Christen aus dem Fenster im zweiten Stock geworfen. Ob die zuständigen Stellen vor Ort im Vorfeld aufgrund ihres Kenntnisstandes hinreichend gehandelt haben, ist umstritten.

Ein nordafrikanischer Muslim habe eine assyrische Christin aus Nordostsyrien in deren Zimmer im Flüchtlingsheim mit einem Messer bedrängt, weil er sie mit seinem Freund Karim verkuppeln wollte. Gewaltsam habe er die Tür geöffnet und erst von ihr abgelassen, als sie laut zu schreien begann. Schon zuvor habe der Nordafrikaner mehrmals und mit Gewalt versucht, an ihre Handynummer zu kommen. Die Christin sei mittlerweile in einem Pfarrheim untergekommen.

Der Report lässt Mike Malke, den Vorsitzenden des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland e.V., zu Wort kommen: “Man spricht von Auseinandersetzungen, so dass der Eindruck entsteht, dass da zwei Parteien sich feindlich gegenübergestanden haben. Aber tatsächlich waren es hier Angriffe, und deren Motive war der Hass auf das Christentum oder Jesidentum.” Malke fordert die getrennte Unterbringung von Christen und Jesiden zu deren Schutz, möglichst weit weg von Muslimen. (Wolfram Göll: bayernkurier.de: ARD berichtet über Übergriffe von Moslems auf Christen; Stefan Meining, br.de: Getreten, geschlagen, beleidigt - Angriffe auf religiöse Minderheiten in Flüchtlingsheimen; Oliver Janich, youtube.de: Radikale Muslime belästigen Christen sexuell, jagen und töten sie - ARD-Report München deckt auf)

 

13.10.2015

In einer Pressemitteilung teilt das ARD-Magazin “Report München” die Ergebnisse einer von ihm durchgeführten Umfrage unter den sechszehn Bundesländern und den Bundestagsfraktionen zur getrennten Unterbringung von Jesiden und Christen mit. Die Umfrage zeigt, dass die Bundesländer sehr unterschiedlich auf die Herausforderung reagieren. Die meisten Bundesländer berücksichtigen ethnische Herkunft und Religion bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Ausnahmen stellen Niedersachsen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern dar. Keines der Bundesländer kann konkrete Angaben zu Übergriffen auf Angehörige der jesidischen oder christlich-orientalischen Minderheit machen. Belastbare Zahlen oder Erkenntnisse lägen nicht vor.

Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und Linken lehnen die generelle, getrennte Unterbringung von orientalischen Christen und Jesiden ab. Die CDU/CSU-Fraktion ließ die Anfrage unbeantwortet. (br.de: Bundesländer und Bundestagsfraktionen uneins über getrennte Unterbringung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit)

 

11.10.2015

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) beklagt Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberunterkünften. In einem Fall urinierten afghanische Männer auf die Wäsche einer iranischen Christin. IGFM-Mitarbeiter Max Klingberg erklärt dem Nachrichtenmagazin FOCUS, dass besonders zum Christentum konvertierte Flüchtlinge mit körperlichen Angriffen, Todesdrohungen und Mobbing rechnen müssten. Das Verlassen des Islam gelte “als Abfallen vom wahren Glauben und damit als Todsünde“. Damit seien viele Muslime in Syrien, im Irak, Afghanistan oder Pakistan aufgewachsen. Klingberg: “Solche Einstellungen ändern sich nicht von allein, bloß weil sie jetzt hier leben.“ (Christoph Elflein u.a., focus.de: Traumata, Unterkunft, Frauenbild: Warum die Gewalt in Flüchtlingsheimen so oft eskaliert)

 

07.10.2015

Kanzlerin Angela Merkel bekräftigt ihre Asylpolitik in der Talksendung “Anne Will” vor einem Millionenpublikum.

Am gleichen Tag schreiben CDU-Funktionäre Angela Merkel in einem Brandbrief, dass durch ihre Asylpolitik der innere Friede in Gefahr sei. Es handelt sich um 34 Kreisvorstände, Bürgermeister und Landtagsabgeordnete aus acht Bundesländern. Der Brief enthält den Satz: “Die gegenwärtig praktizierte 'Politik der offenen Grenzen' entspricht weder dem europäischen oder deutschen Recht, noch steht sie im Einklang mit dem Programm der CDU.” Eine Woche später ist der Brief bereits von 126 CDU-Funktionären unterschrieben, darunter auch 38 Abgeordnete aus Landtagen. (faz.net: Merkel bei Anne Will - „Ein Aufnahmestopp kann nicht klappen“; Melanie Amann, spiegel.de: Flüchtlingspolitik: CDU-Funktionäre rebellieren gegen Merkel; welt.de: Wutbrief gegen Merkel wird zum Renner in der CDU)

 

05.10.2015

Die Offenbach Post berichtet, dass acht syrische Christen aus einer Flüchtlingsunterkunft in ein ehemaliges Pfarrhaus umgesiedelt worden seien. Es habe Bekehrungsversuche seitens der Flüchtlinge islamischen Glaubens gegeben. Sie seien von anderen Flüchtlingen terrorisiert und beschimpft worden, könnten nachts nicht schlafen und hätten Angst um ihr Leben gehabt, gaben die syrischen Christen an. (op-online.de: Bekehrungsversuche: Christen verlassen Notunterkunft)

 

02.10.2015

Bei einem gemeinsamen Auftritt des Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, und des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, äußern sich beide zur Flüchtlingskrise. Bedford-Strohm sagt: “Vielleicht brauchen wir so etwas wie eine Abschiedskultur". Marx sagt: “Wir haben nie gesagt, dass alle Menschen, die kommen, hier bleiben können.” Man müsse die Menschen “zurückführen (...) Aber so, dass sie dort auch bleiben können.” Marx ergänzt, dass Flüchtlinge sich zudem mit dem Christentum auseinandersetzen sollten: "Man muss diesen Menschen auch das Christentum erklären." Das bedeute zwar "nicht direkt Mission (...) Aber Inkulturation in Deutschland heißt ja auch, das Christentum kennenzulernen". (welt.de; Jetzt sprechen auch die Kirchen von Rückführungen)

 

29.09.2015

Der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, fordert Null Toleranz bei Gewalttätigkeit zwischen Religionsgruppen unter Flüchtlingen. Jung erklärt: „Wir werden nicht hinnehmen, dass Menschen, die wegen religiöser Verfolgung bei uns Schutz suchen, von denselben Gruppen und aus denselben Gründen angegriffen werden wie in ihren Heimatländern.“ Wer hier gewalttätig werde und Grundrechte wie die Religionsfreiheit nicht anerkenne, müsse die ganze Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Auf keinen Fall dürften die religiösen Konflikte aus den Herkunftsländern nach Deutschland importiert werden. Jung kündigt dazu ein Gespräch der Unionsfraktion mit Vertretern der Kirchen und den „maßgeblichen Religionsgemeinschaften“ für den 14. Oktober an. (idea.de: Religiös motivierte Übergriffe von Flüchtlingen nicht dulden)

Die Evangelische Nachrichtenagentur idea richtet eine Anfrage an die EKD und die (katholische) Deutsche Bischofskonferenz, was sie gegen Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsunterkünften zu tun gedenken. Beide Institutionen wollen sich mit dem Hinweis auf fehlende Fakten dazu nicht äußern.  (idea.de: Religiös motivierte Übergriffe von Flüchtlingen nicht dulden)

 

27.-30.09.2015

Es findet eine breite öffentliche Debatte über den Schutz von christlichen Flüchtlingen in Deutschland statt.

Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) äußert gegenüber der “Passauer Neuen Presse”, Gewaltausbrüche von muslimischen Asylbewerbern gegenüber Christen seien “keine neue Entwicklung”. “Wir erleben diese Gewalt seit Wochen und Monaten.” Die meisten Gewalttaten gingen von Muslimen aus. “Da kämpfen Sunniten gegen Schiiten, da gibt es Salafisten unterschiedlichster Ausprägung. Frauen werden zur Verschleierung gezwungen. Männer werden gezwungen zu beten. Islamisten wollen dort ihre Werte und Ordnung einführen”. Christen sollten deshalb “unter besonderen Schutz” der Polizei gestellt werden. Sie würden von den Moslems oft massiv bedrängt. Es gebe aber noch andere schutzbedürftige Gruppen – vor allem Frauen und allein reisende Kinder und Jugendliche. (kath.net: Polizeigewerkschaft: Christen in Flüchtlingsheimen schützen; Wolfram Göll, bayernkurier.de: Moslems attackieren Christen in Asylheimen)

Der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Jürg Radek spricht sich dafür aus, Christen und Muslime in Flüchtlingsunterkünften getrennt unterzubringen. (spiegel.de: Christen und Muslime getrennt unterbringen)

Der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) spricht sich mehrfach (am 28.09.2015 und am 30.09.2015) für eine Trennung der Flüchtlinge nach Religionszugehörigkeit aus. Mit einer Trennung könnten Minderheiten besser geschützt werden. (katholisch.de: Debatte um Trennung nach Religonen hält an, idea.de: Flüchtlinge getrennt nach Religion unterbringen)

Ali Ertan Toprak, der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinden in Deutschland sagt, es könne nicht angehen, dass Asylbewerber andere Minderheiten diskriminieren und angreifen. Solche Leute hätten ihr Asylrecht in Deutschland verwirkt. Menschen, die vor Unterdrückung geflohen seien, dürften nicht in Deutschland um ihr Leben fürchten. (Wolfram Göll, bayernkurier.de: Moslems attackieren Christen in Asylheimen; Daniel Dylan-Böhmer, welt.de: Neuer Flüchtlingsansturm befürchtet)

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sorgt sich über eine mögliche Zunahme von Antisemitismus durch Flüchtlinge aus dem arabischen Raum. Es sei auch “aus Sicherheitsgründen” wichtig, Flüchtlinge an den Grenzen zu registrieren, damit etwa Islamisten entdeckt würden. (rp-online: Getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen?)

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, äußert sich skeptisch über Vorschläge zur getrennten Unterbringung von Christen und Muslimen. Ob eine solche Trennung sinnvoll sei, müssten Fachleute jeweils vor Ort entscheiden. (katholisch.de: Debatte um Trennung nach Religionen hält an)

Der evangelische Berliner Landesbischof Markus Dröge hält es für das falsche Signal, “aus einzelnen Übergriffen eine prinzipielle Trennung abzuleiten." Wer Gewalt anwende, müsse konsequent in die Schranken gewiesen werden. "Wer in unsere Gesellschaft integriert werden soll, muss von Anfang an erkennen, dass er durch Provokation das friedliche Zusammenleben unserer Gesellschaft nicht in Frage stellen kann." (katholisch.de: Debatte um Trennung nach Religionen hält an)

Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) verlangt von den muslimischen Verbänden, dass sie sich klar sich von Übergriffen auf Christen distanzieren. (Daniel Dylan-Böhmer, welt.de: Neuer Flüchtlingsansturm befürchtet)

Der Vize-Fraktionschef der Union im Bundestag Hans-Peter Friedrich (CSU) fordert die muslimischen Verbände auf, "den Respekt vor unserer Rechtsordnung und Kultur von den zu uns kommenden Muslimen" einzufordern. (Daniel Dylan-Böhmer, welt.de: Neuer Flüchtlingsansturm befürchtet)

Der Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) plädiert für eine gemeinsame Unterbringung christlicher Flüchtlinge. (Stephan Lebert, zeit.de: Wo in Deutschland Christen verfolgt werden)

Der Chef der Grünen, Cem Özdemir, fordert einen besseren Schutz von Christen, Jesiden und anderen religiösen Minderheiten in Asylunterkünften. Er verlangt eine Sensibilisierung aller haupt- und ehrenamtlichen Helfer in den Flüchtlingsunterkünften "für Anzeichen von religiöser und politischer Unterdrückung – egal woher sie stammt". (Daniel Dylan-Böhmer, welt.de: Neuer Flüchtlingsansturm befürchtet)

Volker Beck, Innenexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, sagt "Wenn Menschen in den Unterkünften wegen ihrer religiösen Zugehörigkeit oder sexuellen Identität zu Opfern werden, dann kann vorübergehend eine getrennte Unterbringung mehr Sicherheit schaffen." (katholisch.de: Debatte um Trennung nach Religonen hält an)

 

27.09.2015

Unter dem Titel “Islamisten bedrohen Christen in Flüchtlingsheimen” beschreibt die Politikredakteurin der WELT Freia Peters sechs konkrete Fälle von Übergriffen aus verschiedenen Bundesländern:

Der iranische Christ und Kickboxer Said sei in einem Asylbewerberheim in Brandenburg nahe der sächsischen Grenze von streng gläubigen sunnitischen Muslimen aus Syrien bespuckt und mit dem Tod bedroht worden, bis er im Kirchenasyl in Berlin Zuflucht fand.

Ein Eritreer und seine schwangere Frau, die beide ihr Taufkreuz um den Hals trugen, seien im sauerländischen Hemer von algerischen Asylbewerbern mit einer Glasflasche angegriffen worden.

Eine christliche Familie aus dem Irak sei in Freising von einem syrischen Islamisten geschlagen und mit dem Tod bedroht worden, bis sie es nicht mehr aushielt und nach Mossul zurückkehrte, von wo sie noch einmal nach Erbil vertrieben worden sei. Für diese Familie gebe es keine Möglichkeit, sie erneut nach Deutschland zu holen, denn wer einmal Asyl beantragt und dann das Land verlässt, muss unterschreiben, dass er kein zweites Mal um Aufnahme bittet.

Ein junger syrischer Christ berichtet, dass er sich bedroht fühle, weil muslimische Asylbewerber im Erstaufnahmelager in Gießen Drohungen ausgesprochen und Koranverse geschrien hätten, die der IS schreie, bevor er den Menschen die Köpfe abschneidet.

Eine Massenschlägerei zwischen Christen, Jesiden und Muslimen habe in Ellwangen stattgefunden.

Der iranische Christ Ali Reza Rahmani habe sich aus seinem Asylbewerberheim ins Kirchenasyl geflüchtet, weil er dort nicht sicher war.

 

Peters lässt auch vier Experten und praxiserfahrene Helfer zu Wort kommen, die von einer zunehmenden Gefahr und einer hohen Dunkelziffern sprechen:

Der Pfarrer Gottfried Martens von der evangelisch-lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz berichtet von rund 600 meist von ihm getauften Afghanen und Iranern in seiner Gemeinde, die “fast alle (...) große Probleme in ihren Heimen” hätten. Vor allem Christen, die vom Islam konvertiert sind, hätten als Minderheit zu leiden.

Max Klingberg von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, seit 15 Jahren in der Flüchtlingsbetreuung aktiv, geht davon aus, dass die Gewalt in den Asylunterkünften weiter zunehmen wird. Unter den Ankommenden sei ein nicht kleiner Anteil in seiner religiösen Intensität mindestens auf dem Niveau der Muslimbrüder. Am härtesten treffe es Jesiden und Christen. Bei christlichen Konvertiten, die ihren Glauben nicht verheimlichen, gehe die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Übergriffen oder Mobbing zu werden, gegen 100 Prozent.

Simon Jacob vom Zentralrat der orientalischen Christen spricht von einer hohen Dunkelziffer von Übergriffen auf Christen und plädiert dafür, die Flüchtlinge zunächst nach Religionen getrennt unterzubringen.

Der Migrationsforscher Klaus J. Bade fordert ein verstärktes Leitbild, mit dem sich die Deutschen, aber auch die Flüchtlinge identifizieren können – und müssen.

(Freia Peters, welt.de: Islamisten bedrohen Christen in Flüchtlingsheimen)

 

04.09.2015

Bundeskanzlerin Angela Merkel entscheidet, entgegen dem Dublin-Abkommen Flüchtlinge aus Ungarn unregistriert nach Deutschland reisen zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die massenhafte, unkontrollierte Einreise von vorwiegend muslimischen Asylbewerbern nach Deutschland stark an Fahrt auf.

 

03.09.2015

Fotos eines ertrunkenen Jungen, der an einem Strand im türkischen Bodrum angespült wurde, lösen große Betroffenheit aus. Der Junge gehörte zu einer Gruppe von syrischen Flüchtlingen.

 

27.08.2015

In einem auf der Autobahn bei Wien abgestellten Kühl-Laster werden die Leichen von 71 erstickten Flüchtlingen entdeckt.

 

20.08.2015

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) fällt nach dem Gewaltausbruch in Suhl im August 2015 die Entscheidung, Flüchtlinge getrennt nach Ethnien, offenbar allerdings nicht nach Religion, unterzubringen. (welt.de: Krawalle in Flüchtlingsheim nach Streit über Koran; spiegel.de: Ausschreitungen in Flüchtlingsunterkunft: Die Krawallnacht von Suhl)

 

19.08.2015

Spiegel online zufolge habe in einer Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Suhl ein Afghane Seiten aus einem Koran herausgerissen und in die Toilette geworfen. Daraufhin haben ihn Syrer bis in die Zentrale des privaten Wachdienstes gejagt. Die aufgebrachte Menge habe sich auch gegen die eintreffende Polizei gerichtet. Am Ende seien 17 Verletzte gestanden, davon sechs Polizisten sowie sieben beschädigte Polizeifahrzeuge, weitere kaputte Autos und ein "völlig zertrümmerter Eingangsbereich der Flüchtlingsunterkunft". (spiegel.de: Ausschreitungen in Flüchtlingsunterkunft: Die Krawallnacht von Suhl; Rainder Haubrich, welt.de: Wenn ein Flüchtling gewalttätig wird, muss er gehen; Fabian Reinbold, spiegel.de: Gewalteskalation in Suhl: Bringt die Flüchtlinge anständig unter!)

 

19.08.2015

Die Bundesregierung teilt mit, dass sie nach neuen Prognosen mit bis zu 800.000 Asylbewerbern im Jahr 2015 rechnet.

 

29.07.2015

Die ZEIT und report München dokumentieren Fälle, bei denen in deutschen Flüchtlingsheimen Christen gemobbt oder geschlagen worden seien von Islamisten, die ebenfalls Asyl suchen.

Ein ehrenamtlicher Helfer aus der Flüchtlingsarbeit, der anonym bleiben möchte, um seine Klienten nicht zu gefährden, sagt: "Am schlimmsten ergeht es Ex-Muslimen, die zum Christentum konvertiert sind. Die werden regelmäßig geschlagen."

Pater Gaby Geagea, ein Geistlicher der maronitischen Kirche, sagt, in den Flüchtlingseinrichtungen gebe es "eine deutliche Feindseligkeit gegenüber Christen". (Stephan Lebert, zeit.de: Wo in Deutschland Christen verfolgt werden)

 

17.04.2015

Die dpa meldet, dass muslimische Flüchtlinge in Italien festgenommen wurden, weil sie auf ihrer Überfahrt nach Europa zwölf christliche Passagiere über Bord geworfen haben sollen. Ihnen wird nun "mehrfacher Totschlag erschwert durch religiösen Hass" vorgeworfen.

Nach Angaben der italienischen Polizei gibt es dutzende Zeugen für den Gewaltexzess. Die Zeugen berichteten, dass die Überlebenden sich nur retten konnten, weil sie sich gemeinsam wehrten und Menschenketten bildeten. Der bekannte Journalist Wolfram Weimer nahm den Vorfall zum Anlass und kritisierte in einem Handelsblatt-Kommentar die Mitleidlosigkeit der europäischen Öffentlichkeit gegenüber der weltweit wachsenden Christenverfolgung. (verein-durchblick.de: Zeugen: Muslimische Flüchtlinge warfen Christen über Bord, Wolfram Weimer, handelsblatt.com: Wer weint um die Christen?

 

20.08.2014

In Forst in Brandenburg, nahe der polnischen Grenze, habe dem Bayernkurier zufolge eine Gruppe Moslems aus Tschetschenien um 2.30 Uhr nachts Christen aus Eritrea in deren Zimmern überfallen. Die Tschetschenen sollen darüber hinaus zwei der eritreischen Christen aus dem Fenster im zweiten Stock geworfen haben. (Wolfram Göll, bayernkurier.de: ARD berichtet über Übergriffe von Moslems auf Christen)

 

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Paulus v. Tarsus, 1. Kor 15,14