Erzbischof Georg Gänswein, Foto: premiosciacca / Flickr.com / CC BY NC ND 2.0Der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, hat Bischof Tebartz-van Elst verteidigt. Der Bischof habe zweifellos Fehler gemacht, ihm sei in vielen Punkten jedoch Unrecht widerfahren, weshalb er ihn verteidigt habe, sagte Gänswein vor Weihnachten dem Hessischen Rundfunk.

 

Es sei in der Limburger Auseinandersetzung mehr um die Differenzen im Kurs der Kirche gegangen als um die Kosten des Bischofshauses. Dem Domkapitel, das den Umbau des Dombergs einschließlich der neuen Bischofsresidenz beschlossen hatte, legte Gänswein den Rücktritt nahe mit den Worten: "Wer Verantwortung hat und Fehler macht, sollte auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen."

Das Bistum Limburg gab sich nach Informationen des SWR unbeeindruckt von der Kritik. Der Bistumssprecher erklärte, das Domkapitel habe sich in den vergangenen Monaten gründlich mit seiner Rolle befasst und sich seiner Verantwortung gestellt. Dem Bistum seien keine Vorbehalte des Heiligen Stuhls gegenüber dem Domkapitel bekannt.

Das Interview im Hessischen Rundfunk mit Erzbischof Georg Gänswein kann unter folgendem Link aufgerufen werden: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&key=standard_document_58120086


 

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Zitat des Moments

»Wir müssen begreifen, daß orthodoxe und katholische Gläubige nicht länger Rivalen sind. Wir sind Verbündete. Diese Rivalität muß ein für allemal aufhören.«

Der russisch-orthodoxe Bischof von Wien und Österreich Hilarion Alfeyev in einem Interview, zitiert vom Nachrichtenportal »kath.net« am 24.4.2008