Mit diesem Leitwort protestiert der Durchblick e.V. auf dem Katholikentag in Mannheim gegen die Zwangsfinanzierung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) durch Kirchensteuern.

Wir halten es für untragbar, dass die deutschen Kirchensteuerzahler eine Organisation finanzieren müssen, welche gegen Geist und Buchstaben des Zweiten Vatikanischen Konzils agiert. Das ZdK muss ein uneingeschränktes Ja zur Lehre von der Kirche sagen können, wie sie im Konzilsdokument 'Lumen Gentium' dargelegt ist. Das Konzil fordert von den Gläubigen Gehorsam des Willens und des Verstandes gegenüber den Bischöfen, vor allem gegenüber dem Papst. Daher sind die deutschen Bischöfe aufgefordert, dafür zu sorgen, dass das ZdK zur Einheit mit den Bischöfen und dem Papst zurückkehrt sowie diese Einheit aktiv lebt und propagiert. Sollte das nicht möglich sein, müssen die Bischöfe die Finanzierung des ZdK durch Kirchensteuern beenden.

 

Auf unserer eigens eingerichteten Homepage http://www.kein-geld-fuers-zdk.de sind Beispiele für das Fehlverhalten des ZdK in kirchlichen Fragen aufgeführt: so die enge Verflechtung mit "Donum Vitae", einer Organisation, die entgegen dem päpstlichen Verbot Beratungsscheine für straffreie Abtreibungen ausstellt, oder die vom ZdK-Vorsitzenden Alois Glück als unproblematisch bezeichnete "Pillenpredigt" von Margot Käßmann, in der die Pille als "Geschenk Gottes" bezeichnet wurde. Die Homepage weist auch auf die mangelnde demokratische Legitimierung des ZdK hin: Das Zentralkomitee stellt sich zwar regelmäßig als legitime Vertretung der katholischen Laien in Deutschland dar, de facto haben die Laien an der Basis aufgrund mehrfach abgestufter Wahlverfahren jedoch keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der ZdK-Vollversammlung.

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Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Seien wir ehrlich: die Fähigkeit, Berufungen zum Priesteramt und zum Ordensleben zu fördern, ist ein sicheres Zeichen der Stärke einer Ortskirche. [...] Programme, Pläne und Projekte haben ihren Platz, aber das Erkennen einer Berufung ist vor allem Frucht des innigen Dialogs zwischen dem Herrn und seinen Jüngern.«

Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe der USA in Washington am 16.4.2008