Aktuelles

 

Auf dem Podium (v.l.n.r.): Prof. Hans-Mathias Kepplinger, Dr. Lorenz Wolf, Michael Ragg, Gabriele Kuby, Thomas Schührer, Foto: Andreas KobsNachdem die Programmbeschwerde der Bürgerinitiative FaireMedien gegen den Wawatschek-Beitrag “Angstmacher vom rechten Rand der Kirche” kurz zuvor abschlägig beschieden wurde, war das Podiumsgespräch am Dienstag, 20.10.2015, im Münchner Presseclub mit besonderer Spannung erwartet worden. Das Thema lautete “Qualitätskontrolle beim Bayerischen Rundfunk (BR)” und brachte für das Publikum überraschende Erkenntnisse und wegweisende Einsichten in die Arbeitsweise von Rundfunkräten und die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten hervor.

Voller Schutz am Lebensende - keine Beihilfe zur Selbsttötung erlaubenDie Abgeordneten des Deutschen Bundestages stimmen am 6. November 2015 über den neuen § 217 StGB (Sterbehilfe/assistierter Suizid) ab. Insgesamt werden vier Gesetzentwürfe zur Abstimmung stehen. Nur der von den Abgeordneten Sensburg/Dörflinger/Hüppe eingebrachte Gesetzentwurf sieht ein klares Verbot des assistierten Suizids vor. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat im August festgestellt, dass die drei Gesetzentwürfe, die den assistierten Suizid erlauben wollen, verfassungswidrig sind und erklärt, dass nur der Entwurf Sensburg/Dörflinger/Hüppe den Vorgaben des Grundgesetzes und der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtes entspricht. Über eine Petition auf Citizengo können Bürger de Budnestagsabgeordneten auffordern, am 6. November für den einzigen verfassungsgemäßen Gesetzentwurf zu stimmen.

Am 20. Oktober veranstaltet die Bürgerinitiative Faire Medien ein Podiumsgespräch zur Qualitätskontrolle im Bayerischen Rundfunk. Gesprächsgäste sind der Vorsitzende des BR-Rundfunkrates, Dr. Lorenz Wolf, der Kommunikationswissenschaftler Professor Hans-Mathias Kepplinger, die Publizistin Gabriele Kuby und Thomas Schührer von der Initiative Faire Medien. Die Moderation der Diskussion übernimmt der Journalist und Leiter der Agentur „Ragg´s Domspatz“, Michael Ragg.

Logo: Kein assistierter SuizidDas von Ärzten gegründete Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!” wirbt für ein generelles Verbot des assistierten Suizids in Deutschland, wie es in anderen europäischen Ländern (England, Finnland, Irland, Italien, Österreich, Polen, Spanien) bereits besteht. Der assistierte Suizid überschreite die Grenze zur Euthanasie und widerspreche dem ärztlichen Ethos und der Menschlichkeit eines Jeden.

Papst Franziskus spricht vor der UN Vollversammlung, Foto: United Nations Photo / Flickr.com / CC BY NC ND 2.0Papst Franziskus hat vor der UN-Vollversammlung starke Worte zur Verteidigung des Lebens und der Familie gefunden. In seiner Eröffnungsrede vor über 140 Staats- und Regierungschefs am 25. September 2015 in New York mahnte Franziskus mit Blick auf die neue UN Agenda für nachhaltige Entwicklung (“2030 Agenda for Sustainable Development”), dass integrale menschliche Entwicklung das Lebensrecht (“right to life”) zur Grundlage habe. Die Familie sei die Keimzelle für jede soziale Entwicklung (“the primary cell of any social development”). Die Rede wurde mehrfach vom Applaus des Auditoriums unterbrochen.

Marsch für das Leben 2015, Foto: Andreas KobsAm Marsch für das Leben nahmen in diesem Jahr mehr als 7.000 Menschen teil. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmer in den letzten zwei Jahren beinahe verdoppelt. Ein besonders ermutigendes Zeichen setzten die vier katholischen Bischöfe, die in diesem Jahr persönlich teilnahmen.

Marsch für das Leben 2015, Bild: marsch-fuer-das-leben.deAm Samstag den 19. September 2015 findet der diesjährige "Marsch für das Leben" in Berlin statt. Er steht unter dem Motto "Gemeinsam für das Leben. Immer." Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr vor dem Bundeskanzleramt. Anschließend an den Marsch findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. 

Der "Marsch für das Leben" wird von Papst Franziskus, dem Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der Unions-Bundestagsfraktion Volker Kauder (CDU) und zahlreichen weiteren Persönlichkeiten aus Kirche, Gesellschaft und Politik unterstützt.

Pinocchios, Foto: Dr. Stephan Barth  / pixelio.de

Durch Recherchen von FaireMedien kann eine weitere Falschdarstellung der BR-Autorin Veronika Wawatschek nachgewiesen werden. Wawatschek hat in ihrem Beitrag „Angstmacher vom rechten Rand der Kirche“ eine Position von Karin Maria Fenbert, der Geschäftsführerin des päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“, falsch dargestellt.

Thomas Schührer vor dem Gebäude des Bayerischen Rundfunks, Foto: Andreas KobsDer Intendant des Bayerischen Rundfunks Ulrich Wilhelm empfing am 8. September 2015 den Sprecher der Bürgerinitiative FaireMedien Thomas Schührer. Anlass des Treffens war die Übergabe eines offenen Briefes, der von über 6700 Bürgern auf der Plattform CitizenGO mitunterzeichnet worden war.

Der Brief enthält eine Beschwerde gegen wiederholten Tendenzjournalismus beim Bayerischen Rundfunk.


Thomas SchührerIm Wochenkommentar von Radio Horeb behandelt Thomas Schührer den Umgang von Bürgern und Christen mit den Medien.

Der Durchblick dokumentiert eine Transkription des Kommentars, den Sie hier im Original nachhören können. 

 

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Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Das Gebet ist kein Zubehör, kein ‚Extra‘, sondern es ist eine Frage von Leben und Tod. Nur derjenige, der betet, derjenige also, der sich Gott in kindlicher Liebe anvertraut, kann in das ewige Leben eingehen, das Gott selbst ist.«

Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am 4. März 2007