Aktuelles

 

Was sind eigentlich „selbsternannte Lebensschützer“? Immer wieder werden Lebensrechtler in den Medien so bezeichnet. Aktuell in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 27.1.2015, der den ÖDP-Politiker Markus Hollemann aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer Lebensrechtsorganisation persönlich diffamiert und ihm beruflich schwer geschadet hat.

Niemand käme auf die Idee von „selbsternannten Tierschützern“ oder „selbsternannten Umweltschützern“ zu sprechen. Warum also „selbsternannte Lebensschützer“?

Weltweit solidarisieren sich Menschen mit den Opfern der Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Es ist gut und richtig, diesen Terroranschlag vom 7. Januar 2014 zu verurteilen und mit Demonstrationen und Schweigemärschen gegen diesen barbarischen Akt der islamistisch motivierten Täter ein Zeichen zu setzen. Der Vorfall hat gezeigt, wozu radikalisierte Moslems fähig sind und zeigt den Ernst der Lage auf. Die große Publicity, die den Terroristen nun zuteil wird, wird diese vermutlich in ihrem Tun bestätigen. Die "Helden" der IS werden dadurch aufgewertet und die Ereignisse in Paris mit ihrer weltweiten Wahrnehmung dürften ein Motivationsschub für Terroristen in Ausbildung sein. Bleibt zu hoffen, dass Politiker erkennen, was die Stunde geschlagen hat, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen, zukünftig solche Anschläge zu verhindern.

Die Solidaritätsbekundungen "Je suis Charlie" (Ich bin Charlie) sind eine Möglichkeit, Anteilnahme zu zeigen. Den radikalen Moslems wird dies aber vor allem eine Bestätigung ihrer Überzeugung sein, dass die westliche Welt per se zu bekämpfen ist.
Als Christin möchte ich mich von jeder Art radikalisierter Religiosität ausdrücklich distanzieren. Ich distanziere mich aber auch von Journalisten und Karikaturisten, denen nichts mehr heilig ist auf dieser Welt. Die Islamisten scheinen sich diese Art von Meinungsfreiheit nicht länger gefallen zu lassen. Sie antworten auf blasphemische satirische Provokationen mit grausamsten Konsequenzen. Das ist in jedem Fall zu verurteilen. Der Zweck heiligt nie die Mittel.

Am 28. Dezember 2014, dem Tag der unschuldigen Kinder, ging eine neue Internet-Plattform online: dankbar.info

Mit der Veröffentlichung von Überlebenszeugnissen wollen die Initiatoren Mut machen, ein „JA“ zum Leben zu finden. Man kann dort sowohl seine eigene Geschichte einreichen als auch Zeugnisse von Menschen lesen, die entweder selbst einer Abtreibung entgangen sind oder sich nach zähem Ringen für ihr eigenes Kind entschieden haben. Dankbar.info lenkt den Blick in Dankbarkeit auf einzelne Menschen, die leben dürfen.

http://dankbar.info/

Gesegnet das neue Jahr des Herrn:
Wir wollen annehmen,
was es schenkt und nimmt.

Gesegnet die vier Jahreszeiten:
Sie sollen Blühen, Wachsen,
Reife und Ernte bringen.

Gesegnet die zwölf Monate,
Verkünder des Lebens in Fülle.

Gesegnet die 52 Sonntage,
Vorgeschmack des Himmels.

Gesegnet die 365 Tage,
damit sie uns nicht mehr auflasten,
als wir tragen können.

Gott segnet uns jeden Tag!
Dass wir uns von Gott segnen lassen,
damit das ganze Jahr für uns ein Segen ist.

(aus Brasilien)

In verschiedenen Städten ist man bemüht „Weihnachten“ aus dem Sprachgebrauch zu beseitigen. In Berlin-Kreuzberg will man Weihnachtsmärkte nur noch genehmigen, wenn sie als Wintermarkt auftreten. In Nordrhein-Westfalen wollten die Linken den Martinstag in "Sonne-Mond-und-Sterne-Fest" umbenennen. In Solingen gibt es statt Weihnachtsbeleuchtung das Winterlicht. Als „geflügelte Jahresendzeitfiguren“ bezeichnete man in der DDR die Weihnachtsengel. Soll diese „Weihnachtsphobie“ nun bundesweit um sich greifen?

HABEN DIE NOCH ALLE LICHTER AM CHRISTBAUM?
Fragt die Bild-Zeitung in den letzten Tagen. Nicht etwa Christen waren die Ersten, die sich gegen diesen Nonsens wandten, es war jemand vom Zentralrat der Muslime.

Eine Zweidrittelmehrheit (67 Prozent) der Deutschen lehnen eine Umbenennung von weihnachtsbezogenen Begriffen ab, um Andersgläubige nicht zu stören. (Es stören sich meist Atheisten daran, die jeden Gottesbezug aus der Gesellschaft verbannt sehen wollen). Knapp die Hälfte der Bevölkerung (47 Prozent) ist der Überzeugung, dass Deutschland mit seinen christlichen Traditionen nicht selbstbewusst genug umgeht. Dies ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage für BILD am SONNTAG.

Ich bin nun kein Befürworter von all dem Brimborium, das sich auf Weihnachtsmärkten und Co. abspielt, da wird in der Regel nichts von Christus vermittelt. Aber es geht viel mehr darum, die atheistischen Bemühungen zu enttarnen, die so tun, als würde ihnen etwas an den religiösen Gefühlen Andersgläubiger liegen. Tatsächlich wollen sie nur jeden Gottesbezug aus der Gesellschaft eliminieren.

Nützen Sie daher Weihnachten selbstbewusst, um vielfältig Gottesbezüge herzustellen. Gott wurde immerhin Mensch! Das ist doch was, oder? (Auszug aus einem Rundmail von Peter Ischka vom 4.12.2014)

Franz Müntefering, langjähriger SPD-Parteivorsitzender, hat sich in einem Beitrag in der SZ vom 3. Januar 2014 sehr kritisch zum Thema Suizidbeihilfe geäußert. Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzen, leiden seiner Ansicht nach meist an Einsamkeit, Verzweiflung und Angst.  Er fordert „zu helfen und sich helfen zu lassen, darum geht’s. Nicht um die eleganteste Abschiedszeremonie auf Knopfdruck.“

Dieses interessante Plädoyer für mehr Menschlichkeit können Sie nachlesen unter:
http://www.sueddeutsche.de/leben/2.220/debatte-um-sterbehilfe-gefaehrliche-melodie-1.1854960

„Sexuelle Vielfalt“ vom Kultusausschuß diskussionslos beschlossen

Die Initiative Familienschutz ruft zur Teilnahme an der DEMO FÜR ALLE auf.

Zum aktuellen Hintergrund erklärt Initiatorin Hedwig von Beverfoerde: "Am vergangenen Freitag wurde der rot-grüne Entschließungsantrag zum Thema sexuelle Vielfalt in der Schule mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP vom Kultusausschuß angenommen und an den niedersächsischen Landtag übergeben.
Weder wurden dazu Experten gehört, noch wurde über die insgesamt 36 eingegangenen Stellungnahmen verschiedener Verbände und Einzelpersonen diskutiert. Sie wurden allesamt mit einem Satz als "erledigt" beschlossen. Der alternative Antrag der CDU wurde ebenfalls abgelehnt. Eine offene Diskussion soll es ganz offensichtlich dazu nicht geben. Und wieder prallen die berechtigten Einwände der Eltern an einer Mauer der Ignoranz ab. Deshalb ist es so dringend und wichtig, daß wir jetzt unsere Stimme erheben und diese Mauer durchbrechen.

Kommen Sie am Samstag, den 22. Nov., 14 Uhr nach Hannover zum Steintor(platz) und bringen Sie mit uns den Elternprotest auf die Straße und zum Landtag.

Weitere Informationen zur Demo finden Sie hier: http://demofueralle.wordpress.com/service/demo-22-nov-14/

Die Frühsexualisierung von Kindern schreitet voran. Eine internationale Expertengruppe will nun eine Gegenbewegung einläuten. Am vergangenen Wochenende stellte die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in Wien vor etwa 70 anwesenden Ärzten, Pädagoginnen und anderen Fachleuten die „Prinzipien für eine neue Sexualpädagogik“ vor. Das Memorandum soll ein Beitrag zur derzeitigen Diskussion in den Leitmedien und ein Gegengewicht zur „Sexualpädagogik der Vielfalt“  sein. Vor allem wurde damit eine Orientierungshilfe geschaffen. Der Psychiater Dr. Christian Spaemann rief zu einer „beziehungsorientierten Sicht der Sexualität“ auf: „Sexualität kann nur als Bindeglied zwischen Biologie und Personalität gesehen werden. Deshalb dürfen die Dimensionen der Fruchtbarkeit, des Kindes, der Familie nicht fehlen. Und die sogenannte sexuelle Vielfalt kann kein Leitbild abgeben – da stecken zu viel Leid und zu viele Brüche dahinter!“ Außerdem sei eine positive Sicht von Fruchtbarkeit und Schwangerschaft unerlässlich, um nicht einer kontextlosen und letztlich banalen Sexualität Vorschub zu leisten.

Die Prinzipien für Sexualpädagogik finden Sie unter: http://www.prinzipien-sexualpaedagogik.org

Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat eine Presseinformation herausgegeben, in der sie Empfehlungen für die Berichterstattung nach dem Suizid einer bekannten Persönlichkeit gibt. Darin wird ausdrücklich vor detaillierter Berichterstattung gewarnt. Journalisten sollten sorgfältig prüfen, für welche Details wirklich ein öffentliches Interesse besteht. Besonders bei einem Suizid bekannter Persönlichkeiten bestehe die Gefahr von Folgesuiziden durch Nachahmer. Die Presseinformation gibt konkrete Hinweise, welche Art der Veröffentlichung hilfreich und welche kontraproduktiv, sogar lebensgefährdend sei. Dabei wird u.a. auf das Vokabular eingegangen und die Perspektive der angehörigen Hinterbliebenen in den Blick genommen. Ein hilfreicher Leitfaden für Journalisten.
An diesem Thema wird deutlich, welch große Verantwortung die Medien durch die Art ihrer Berichterstattung tragen. Im Einzelfall kann diese Leben retten oder zerstören.

Hier der Link zur Presseinformation der DGS:
www.suizidpraevention-deutschland.de/fileadmin/user_upload/Flyer/pdf-dateien/NASPRO-Medienempfehlungen_-_Suizide_bekannter_Perdsoenlichkeiten.pdf

Medizinethische Argumente gegen Tötung auf Verlangen

Mit Begriffsverwirrung über die Selbstbestimmung des Menschen oder einem angeblichen Recht auf einen eigenverantwortlichen Tod wird die Öffentlichkeit zunehmend verunsichert. In einem hörenswerten Vortrag legt der Heidelberger Medizinethiker Prof. Dr. Axel W. Bauer (der unter anderem 2008-2012 Mitglied im Deutschen Ethikrat war) leicht verständlich dar, dass das angebliche Recht auf Beihilfe zum Suizid der Menschenwürde zutiefst widerspricht. Stattdessen müsse mehr personenbezogene individuelle Hilfe für Kranke entwickelt und angeboten werden. Hilfreich seien u.a. Kranken-Besuchsdienste und Gesprächsgruppen schon zu Beginn einer schweren Krankheit, bei fortgeschrittener Krankheit dann Palliativmedizin und psychologische Begleitung. Da man zudem nie vorhersagen könne, was man in der jeweiligen Situation wirklich will, könne gerade hier eine rechtzeitige Vorsorgevollmacht hilfreicher sein.

Link zum Vortrag: www.leben-kal.de/index.php/vortrag-von-prof-dr-axel-w-bauer.kal

 

Willkommen auf unserer Homepage!

Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Zölibat ist Askese, und Askese ist etwas, das für unsere Gesellschaft unerträglich ist, das absolut Nicht-Säkularisierbare. Es gibt zwar alle möglichen Formen von Konsum und Befriedigung, aber Askese, also der freiwillige Verzicht auf Möglichkeiten, ist für die offizielle Selbstbeschreibung einer säkularen bürgerlichen Gesellschaft ein Skandal. Die Leute wittern, daß hinter der Askese Macht steckt, und das reizt sie bis aufs Blut.«

Der Berliner Soziologe und Medientheoretiker Norbert Bolz im Interview mit M. Stallknecht, »Die Tagespost« vom 22.05. 10.