Aktuelles

 

Die Frühsexualisierung von Kindern schreitet voran. Eine internationale Expertengruppe will nun eine Gegenbewegung einläuten. Am vergangenen Wochenende stellte die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in Wien vor etwa 70 anwesenden Ärzten, Pädagoginnen und anderen Fachleuten die „Prinzipien für eine neue Sexualpädagogik“ vor. Das Memorandum soll ein Beitrag zur derzeitigen Diskussion in den Leitmedien und ein Gegengewicht zur „Sexualpädagogik der Vielfalt“  sein. Vor allem wurde damit eine Orientierungshilfe geschaffen. Der Psychiater Dr. Christian Spaemann rief zu einer „beziehungsorientierten Sicht der Sexualität“ auf: „Sexualität kann nur als Bindeglied zwischen Biologie und Personalität gesehen werden. Deshalb dürfen die Dimensionen der Fruchtbarkeit, des Kindes, der Familie nicht fehlen. Und die sogenannte sexuelle Vielfalt kann kein Leitbild abgeben – da stecken zu viel Leid und zu viele Brüche dahinter!“ Außerdem sei eine positive Sicht von Fruchtbarkeit und Schwangerschaft unerlässlich, um nicht einer kontextlosen und letztlich banalen Sexualität Vorschub zu leisten.

Die Prinzipien für Sexualpädagogik finden Sie unter: http://www.prinzipien-sexualpaedagogik.org

Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat eine Presseinformation herausgegeben, in der sie Empfehlungen für die Berichterstattung nach dem Suizid einer bekannten Persönlichkeit gibt. Darin wird ausdrücklich vor detaillierter Berichterstattung gewarnt. Journalisten sollten sorgfältig prüfen, für welche Details wirklich ein öffentliches Interesse besteht. Besonders bei einem Suizid bekannter Persönlichkeiten bestehe die Gefahr von Folgesuiziden durch Nachahmer. Die Presseinformation gibt konkrete Hinweise, welche Art der Veröffentlichung hilfreich und welche kontraproduktiv, sogar lebensgefährdend sei. Dabei wird u.a. auf das Vokabular eingegangen und die Perspektive der angehörigen Hinterbliebenen in den Blick genommen. Ein hilfreicher Leitfaden für Journalisten.
An diesem Thema wird deutlich, welch große Verantwortung die Medien durch die Art ihrer Berichterstattung tragen. Im Einzelfall kann diese Leben retten oder zerstören.

Hier der Link zur Presseinformation der DGS:
www.suizidpraevention-deutschland.de/fileadmin/user_upload/Flyer/pdf-dateien/NASPRO-Medienempfehlungen_-_Suizide_bekannter_Perdsoenlichkeiten.pdf

Medizinethische Argumente gegen Tötung auf Verlangen

Mit Begriffsverwirrung über die Selbstbestimmung des Menschen oder einem angeblichen Recht auf einen eigenverantwortlichen Tod wird die Öffentlichkeit zunehmend verunsichert. In einem hörenswerten Vortrag legt der Heidelberger Medizinethiker Prof. Dr. Axel W. Bauer (der unter anderem 2008-2012 Mitglied im Deutschen Ethikrat war) leicht verständlich dar, dass das angebliche Recht auf Beihilfe zum Suizid der Menschenwürde zutiefst widerspricht. Stattdessen müsse mehr personenbezogene individuelle Hilfe für Kranke entwickelt und angeboten werden. Hilfreich seien u.a. Kranken-Besuchsdienste und Gesprächsgruppen schon zu Beginn einer schweren Krankheit, bei fortgeschrittener Krankheit dann Palliativmedizin und psychologische Begleitung. Da man zudem nie vorhersagen könne, was man in der jeweiligen Situation wirklich will, könne gerade hier eine rechtzeitige Vorsorgevollmacht hilfreicher sein.

Link zum Vortrag: www.leben-kal.de/index.php/vortrag-von-prof-dr-axel-w-bauer.kal

"Mitwirkung am Suizid - Ringen um ein neues Strafgesetz". So lautet der Titel einer Podiumsveranstaltung, die am Dienstag, 4. November 2014 in Berlin stattfindet.
Veranstalter ist die von Hedwig von Beverfoerde gegründete Initiative „Entscheidung fürs Leben“.

Das Podium wird moderiert vom Kulturjournalisten Dr. Alexander Kissler, der u.a. mit folgenden Gästen debattieren wird:

  • Maria Michalk, MdB CDU, Befürworterin eines weitgehenden Verbots der Mitwirkung am Suizid
  • Dr. Ingmar Hornke, Palliativmediziner
  • Angelika Behm, Diakonie-Hospiz Wannsee
  • Andreas Lombard, Journalist und Autor des Buches „Wir sollen sterben wollen“

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Hotel Maritim proArte Berlin, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite www.entscheidungfuersleben.wordpress.com/2014/10/24/beitrag-1.

Inhaber Stapf: "Das Thema will keiner im Haus haben."

Wie der Schwarzwälder Bote am 14.10.2014 berichtete, steht die Stuttgarter Abtreibungseinrichtung von Friedrich Stapf vor dem Aus, weil der Mietvertrag der Stadt zum Jahresende ausläuft. Inhaber Stapf findet keine neuen Räume und begründet dies u. a. mit der Aussage: „Das Thema will keiner im Haus haben.“

Diese Feststellung zeigt, dass das Empfinden in der Bevölkerung überwiegt, dass Abtreibung etwas ist, mit dem man nichts zu tun haben möchte.

Eine Zusammenfassung der Protestkundgebung vom 16. Juli 2014 in Konstanz gegen den Präna-Test.

Ein Beitrag von Durchblick/CDL. Filmproduktion: Andreas Kobs

Falls Ihr Browser den Film nicht anzeigt, können die eingebettete Seite über den folgenden Verweis aufrufen: Protestkundgebung vom 16. Juli 2014 in Konstanz

Kundgebung gegen Gentests in Konstanz

Ein Beitrag von Durchblick/CDL

Gegen die Diskriminierung behinderter Menschen haben am 16. Juli in Konstanz etwa 100 Personen demonstriert. Vor dem Firmensitz des Gentest-Unternehmens „Lifecodexx“ versammelten sie sich auf Einladung der Christdemokraten für das Leben (CDL) Baden-Württemberg zu einer Kundgebung gegen einen Gentest, den die Firma verkauft. Unter den Protestierenden waren auch Menschen mit Down-Syndrom. Einige von ihnen kamen während der Kundgebung zu Wort.

Der Protest richtete sich konkret gegen die Vertreibung eines Gentests, der vor allem der Früherkennung von Kindern mit Down Syndrom dient. Lifecodexx ist der erste deutsche Anbieter derartiger Tests, mittlerweile werden sie von weiteren bundesdeutschen Unternehmen vertrieben.

„Es geht darum, unsere Freiheit zu verteidigen.“ Thomas Schührer am 28.6.2014

Falls Ihr Browser den Film nicht anzeigt, können die eingebettete Seite über den folgenden Verweis aufrufen: Interview von EWTN mit Thomas Schührer

In einem hervorragenden Kommentar zeigt Petra Lorleberg, wie unlogisch die Kritik am Ernennungsverfahren für katholische Bischöfe ist. Begeisternd sind besonders ihre erhellenden Vergleiche, durch die auch ein der Kirche Fernstehender sofort verstehen kann, wie logisch und sinnvoll die Kirche vorgeht. Ohne jemand namentlich zu nennen, ist dieser Beitrag auch eine Ohrfeige gegen Dauernörgler wie Daniel Deckers von der FAZ und zeigt die Schwachstellen seiner Argumentation auf.

Hier geht es zum Kommentar.

Ein 3-minütiges Kurzvideo als positives Stimmungsbild der „Demo für alle“ vom 28.06.2014 in Stuttgart. Ein Plädoyer für die Familie, das für sich spricht.

Falls Ihr Browser den Film nicht anzeigt, können die eingebettete Seite über den folgenden Verweis aufrufen: Plädoyer für die Familie

 

Willkommen auf unserer Homepage!

Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Katholizismus, ganz besonders in diesen Tagen, ist nicht mehrheitsfähig. Begeben wir Katholiken uns auf den Marktplatz, müssen wir zickzack rennen, denn es wird aus allen Rohren gefeuert. Doch natürlich bleibe ich katholisch. Geht gar nicht anders. Jetzt erst recht.«

Matthias Matussek, »Spiegel«-Redakteur, in seinem Buch: »Das katholische Abenteuer: Eine Provokation. Ein SPIEGEL-Buch.«