Aktuelles

 

Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat eine Presseinformation herausgegeben, in der sie Empfehlungen für die Berichterstattung nach dem Suizid einer bekannten Persönlichkeit gibt. Darin wird ausdrücklich vor detaillierter Berichterstattung gewarnt. Journalisten sollten sorgfältig prüfen, für welche Details wirklich ein öffentliches Interesse besteht. Besonders bei einem Suizid bekannter Persönlichkeiten bestehe die Gefahr von Folgesuiziden durch Nachahmer. Die Presseinformation gibt konkrete Hinweise, welche Art der Veröffentlichung hilfreich und welche kontraproduktiv, sogar lebensgefährdend sei. Dabei wird u.a. auf das Vokabular eingegangen und die Perspektive der angehörigen Hinterbliebenen in den Blick genommen. Ein hilfreicher Leitfaden für Journalisten.
An diesem Thema wird deutlich, welch große Verantwortung die Medien durch die Art ihrer Berichterstattung tragen. Im Einzelfall kann diese Leben retten oder zerstören.

Hier der Link zur Presseinformation der DGS:
www.suizidpraevention-deutschland.de/fileadmin/user_upload/Flyer/pdf-dateien/NASPRO-Medienempfehlungen_-_Suizide_bekannter_Perdsoenlichkeiten.pdf

Medizinethische Argumente gegen Tötung auf Verlangen

Mit Begriffsverwirrung über die Selbstbestimmung des Menschen oder einem angeblichen Recht auf einen eigenverantwortlichen Tod wird die Öffentlichkeit zunehmend verunsichert. In einem hörenswerten Vortrag legt der Heidelberger Medizinethiker Prof. Dr. Axel W. Bauer (der unter anderem 2008-2012 Mitglied im Deutschen Ethikrat war) leicht verständlich dar, dass das angebliche Recht auf Beihilfe zum Suizid der Menschenwürde zutiefst widerspricht. Stattdessen müsse mehr personenbezogene individuelle Hilfe für Kranke entwickelt und angeboten werden. Hilfreich seien u.a. Kranken-Besuchsdienste und Gesprächsgruppen schon zu Beginn einer schweren Krankheit, bei fortgeschrittener Krankheit dann Palliativmedizin und psychologische Begleitung. Da man zudem nie vorhersagen könne, was man in der jeweiligen Situation wirklich will, könne gerade hier eine rechtzeitige Vorsorgevollmacht hilfreicher sein.

Link zum Vortrag: www.leben-kal.de/index.php/vortrag-von-prof-dr-axel-w-bauer.kal

"Mitwirkung am Suizid - Ringen um ein neues Strafgesetz". So lautet der Titel einer Podiumsveranstaltung, die am Dienstag, 4. November 2014 in Berlin stattfindet.
Veranstalter ist die von Hedwig von Beverfoerde gegründete Initiative „Entscheidung fürs Leben“.

Das Podium wird moderiert vom Kulturjournalisten Dr. Alexander Kissler, der u.a. mit folgenden Gästen debattieren wird:

  • Maria Michalk, MdB CDU, Befürworterin eines weitgehenden Verbots der Mitwirkung am Suizid
  • Dr. Ingmar Hornke, Palliativmediziner
  • Angelika Behm, Diakonie-Hospiz Wannsee
  • Andreas Lombard, Journalist und Autor des Buches „Wir sollen sterben wollen“

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Hotel Maritim proArte Berlin, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite www.entscheidungfuersleben.wordpress.com/2014/10/24/beitrag-1.

Inhaber Stapf: "Das Thema will keiner im Haus haben."

Wie der Schwarzwälder Bote am 14.10.2014 berichtete, steht die Stuttgarter Abtreibungseinrichtung von Friedrich Stapf vor dem Aus, weil der Mietvertrag der Stadt zum Jahresende ausläuft. Inhaber Stapf findet keine neuen Räume und begründet dies u. a. mit der Aussage: „Das Thema will keiner im Haus haben.“

Diese Feststellung zeigt, dass das Empfinden in der Bevölkerung überwiegt, dass Abtreibung etwas ist, mit dem man nichts zu tun haben möchte.

Eine Zusammenfassung der Protestkundgebung vom 16. Juli 2014 in Konstanz gegen den Präna-Test.

Ein Beitrag von Durchblick/CDL. Filmproduktion: Andreas Kobs

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Kundgebung gegen Gentests in Konstanz

Ein Beitrag von Durchblick/CDL

Gegen die Diskriminierung behinderter Menschen haben am 16. Juli in Konstanz etwa 100 Personen demonstriert. Vor dem Firmensitz des Gentest-Unternehmens „Lifecodexx“ versammelten sie sich auf Einladung der Christdemokraten für das Leben (CDL) Baden-Württemberg zu einer Kundgebung gegen einen Gentest, den die Firma verkauft. Unter den Protestierenden waren auch Menschen mit Down-Syndrom. Einige von ihnen kamen während der Kundgebung zu Wort.

Der Protest richtete sich konkret gegen die Vertreibung eines Gentests, der vor allem der Früherkennung von Kindern mit Down Syndrom dient. Lifecodexx ist der erste deutsche Anbieter derartiger Tests, mittlerweile werden sie von weiteren bundesdeutschen Unternehmen vertrieben.

„Es geht darum, unsere Freiheit zu verteidigen.“ Thomas Schührer am 28.6.2014

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In einem hervorragenden Kommentar zeigt Petra Lorleberg, wie unlogisch die Kritik am Ernennungsverfahren für katholische Bischöfe ist. Begeisternd sind besonders ihre erhellenden Vergleiche, durch die auch ein der Kirche Fernstehender sofort verstehen kann, wie logisch und sinnvoll die Kirche vorgeht. Ohne jemand namentlich zu nennen, ist dieser Beitrag auch eine Ohrfeige gegen Dauernörgler wie Daniel Deckers von der FAZ und zeigt die Schwachstellen seiner Argumentation auf.

Hier geht es zum Kommentar.

Ein 3-minütiges Kurzvideo als positives Stimmungsbild der „Demo für alle“ vom 28.06.2014 in Stuttgart. Ein Plädoyer für die Familie, das für sich spricht.

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Die Christdemokraten für das Leben (CDL Landesverband Baden-Württemberg) laden zu einer friedlichen Kundgebung für das Lebensrecht von Kindern mit Down-Syndrom ein. Bitte kommen Sie am

CDLMittwoch, 16. Juli 2014 um 15.30 Uhr

vor das Firmengebäude der LifeCodexx AG,
Jakob-Stadler Platz 6 in Konstanz

Die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr und Prof. Dr. Holm Schneider, Autor des Buches „Was soll aus diesem Kind nur werden?“ (7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom) haben ihre Teilnahme zugesagt.

Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass LifeCodexx mit modernster Technik einen zudem noch mit hohem finanziellem Profit verbundenen Feldzug gegen Menschen mit Down-Syndrom führt. Es ist kaum eine schlimmere Diskriminierung denkbar als die, einer Bevölkerungsgruppe mit einem vorgeburtlichen Gentest, der auf Selektion gerichtet ist, ihr Lebensrecht abzusprechen.“, so Josef Dichgans, Vorsitzender des CDL-Landesverbandes.

Es ist wichtig, durch eine hohe Teilnehmerzahl dieser durch Selektion bedrohten Bevölkerungsgruppe eine Stimme zu geben. Die Veranstalter wünschen sich besonders die Teilnahme von Menschen mit Down-Syndrom.

Dichgans: „Es gibt nichts Gewinnenderes als die persönliche Begegnung mit ihnen.“ Deshalb sind Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom in besonderer Weise eingeladen, der Öffentlichkeit an diesem Tag zu zeigen: „Gut, dass es uns gibt!“

Kontakt zum CDL-Landesverband: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Willkommen auf unserer Homepage!

Der Durchblick e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verkündigung des katholischen Glaubens sowie für das Lebensrecht einsetzt.

 

Zitat des Moments

»Wenn die Messe fällt, so liegt das Papsttum.«

Martin Luther in den Schmalkaldischen Artikeln, 1537