Der Zölibat ist in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen:

1. Die priesterliche Sendung ist dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die ihren Ursprung »nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches noch aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott« (Joh 1,13) hat.

2. Durch den Zölibat sind die Priester in vorzüglicher Weise Christus geweiht.

3. Sie sind freier für den Deinst an Gott und den Menschen.

4. Sie weisen auf den geheimnisvollen Ehebund hin, in welchem die Kirche Christus zum einzigen Bräutigam hat.

5. Sie sind ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden.

Das ist die Lehre des II. Vatikanums, das Priester und Gläubige bittet, sie möchten sich diese kostbare Gabe ein wirkliches Anliegen sein lassen, und alle mögen Gott bitten, daß er dieses Geschenk seiner Kirche stets in Fülle zukommen lasse. Jeder kann sich ein Urteil bilden, wer heutzutage in diesem Punkt auf dem Boden des Konzils steht!

(P. Engelbert Recktenwald)

 

„Der Durchblick“ Nr. 59, September 2008

 

 


 
 

Zitat des Moments

»Diese Giga-Moscheen, die ja gebaut werden, sind meiner Meinung nach – und nicht nur meiner Meinung nach, sondern ein großer Teil der deutschen Bevölkerung hat ganz klar erkannt, was die wahre Absicht ist, nämlich ein Machtanspruch, es ist eine Kriegserklärung, es ist eine Landnahme auf fremdem Territorium.«

Der Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ralph Giordano gegenüber dem »deutschlandradio« am 04.10.2007