Das Verwaltungsgericht in München hat entschieden, daß die sogenannte „Gehsteigberatung“ vor einer Münchner Abtreibungspraxis rechtmäßig war. Es widersprach damit der bayerischen Landeshauptstadt, die ein Verbot ausgesprochen hatte, vor der Praxis Schwangere anzusprechen, um sie über die Folgen von Abtreibungen und Hilfsmöglichkeiten zu informieren. Die Stadt hatte sich auf den Paragrafen 118 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten berufen. Das Gericht urteilte nun, dass der Paragraf „lediglich ein bedrängendes Ansprechen erfasst, nicht jedoch ein dezentes, respektvolles Ansprechen. Hier hätten sich die Unterstützer des christliche Vereins „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland“ nichts zuschulden kommen lassen. Mehr Informationen finden Sie auf kath.net


 

VitaL

 

Zitat des Moments

»Seien wir ehrlich: die Fähigkeit, Berufungen zum Priesteramt und zum Ordensleben zu fördern, ist ein sicheres Zeichen der Stärke einer Ortskirche. [...] Programme, Pläne und Projekte haben ihren Platz, aber das Erkennen einer Berufung ist vor allem Frucht des innigen Dialogs zwischen dem Herrn und seinen Jüngern.«

Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe der USA in Washington am 16.4.2008