Das Verwaltungsgericht in München hat entschieden, daß die sogenannte „Gehsteigberatung“ vor einer Münchner Abtreibungspraxis rechtmäßig war. Es widersprach damit der bayerischen Landeshauptstadt, die ein Verbot ausgesprochen hatte, vor der Praxis Schwangere anzusprechen, um sie über die Folgen von Abtreibungen und Hilfsmöglichkeiten zu informieren. Die Stadt hatte sich auf den Paragrafen 118 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten berufen. Das Gericht urteilte nun, dass der Paragraf „lediglich ein bedrängendes Ansprechen erfasst, nicht jedoch ein dezentes, respektvolles Ansprechen. Hier hätten sich die Unterstützer des christliche Vereins „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland“ nichts zuschulden kommen lassen. Mehr Informationen finden Sie auf kath.net


 

VitaL

 

Zitat des Moments

»Die Türkei sorgt dafür, daß die katholische Kirche wieder aktuelle Märtyrer erhält – Menschen, die wegen ihres Glaubens sterben mußten. Die EU ist – ob sie sich nun selbst so definiert oder nicht – de facto eine Staatengemeinschaft, deren Wurzeln im Christentum liegen. Ein Land, das die Christenverfolgung zur halb offiziellen Politik erklärt hat, darf deshalb schlichtweg nicht Mitglied der Union werden.«

Andreas Theyssen, Kolumnist in der »Financial Times Deutschland« vom 23. April 2007